Modellversuch
NICA - Nachhaltigkeit in der Chemieausbildung

Obgleich Begriffe wie "Responsible Care" und auch Themen des Umweltschutzes im Zuge der Modernisierung von Ausbildungsordnungen zunehmend Einzug in die berufliche Erstausbildung von Chemikanten, Pharmakanten etc. fanden und weiter finden, gibt es bislang keine grundlegenden Ansätze und Handlungsempfehlungen zur Vermittlung aller Facetten und der speziellen Querbeziehungen im Handlungsfeld "Nachhaltigkeit". Dies ist ein klares Manko, da insbesondere in diesem Ausbildungsschritt junge Menschen erstmals intensiv mit einem industriellen Produktions- und Arbeitsumfeld konfrontiert werden.

Es fällt auf, dass selbst in Unternehmen, die Nachhaltigkeit resp. Zukunftsfähigkeit schon sehr lange und intensiv praktizieren, der Ausbildungsbereich davon weitgehend unberührt geblieben ist. Dies ist beinahe nicht zu verstehen und letzten Endes ein Zeichen für allseits bestehende Kommunikationsmängel, bzw. die fehlende Vernetzung von in unterschiedlichen Feldern handelnden Personen oder für das nach wie vorhandene Denken in "Zuständigkeiten".

Es gibt zudem derzeit kein Konzept einer Berufsbildung für eine nachhaltige Entwicklung, das über programmatische Aussagen hinausgeht. Das Leitbild der nachhaltigen Entwicklung ist für die berufliche Bildung bislang nicht hinreichend operationalisiert. Die Diskussion um das Leitbild einer nachhaltigen Entwicklung hat die in der Berufsbildung tätigen Akteure bislang nicht wirklich erreicht.

IRIS ist im Rahmen des Projekts für die wissenschaftliche Begleitung verantwortlich.

LINK: PROJEKTSEITE beim BiBB und Nachhaltige-Berufsbildung.de

Durchführungsträger:
RHEIN-ERFT AKADEMIE GmbH
Chemiepark Knapsack, 50354 Hürth
www.rhein-erft-akademie.de

Fachliche Betreuung im BiBB
Dr. Klaus Hahne
Hahne@bibb.de
www.bibb.de/nachhaltigkeit

Ansprechpartnerin bei IRIS:
Prof Dr. Anja Grothe
Tel.: (030) 857 89-116
eMail: grothe@iris-berlin.de


NICA-Info
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